25/07 2005:
Schon lange hatte man sich in der SPD von der PDS abgewandt und Koalitionen mit der SED-Nachfolgeorganisation kategorisch abgelehnt. Da die PDS zuletzt nicht einmal Fraktionsstärke im Bundestag erreicht hatte, konnte man sich diese Einstellung leisten.
Glücklicherweise ist die NPD/DVU auch nicht im Bundestag und man kann so auch hier leicht ablehnen. Was macht Herr Schröder aber bei einem Einzug der Rechten ins Parlament?
Glaubt man den Prognosen, so wird letzteres nicht passieren, da die vereinte Linke aus WASG und PDS mit wesentlichen Teilen des NPD-Parteiprogramms im Gepäck die Protestwähler, Arbeitslosen, Arbeitsunwilligen und Abgestürzten einsammeln wird. Es verwundert niemanden, dass Schröder auch dieser Gruppe abgesagt hat.
Die CDU/CSU hat schon frühzeitig die Hochzeitspläne mit der FDP bekannt gegeben und Schröder zu einer Retourkutsche getrieben. Eine große Koalition wird es nicht geben und das liegt nicht nur daran, dass die SPD nach der Wahl wahrscheinlich nicht mehr als groß bezeichnet werden kann.
Jetzt fragt man sich doch, wie die SPD wieder in die Regierungsverantwortung kommen möchte. Bei zu erwartenden 45% der Unionsparteien muss man dazu wirklich jede Koalition eingehen. 
Letzte Änderung: 17:58 26/07 2005
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